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Versicherungen

Drohnenversicherung 2017 –
Was Sie alles wissen müssen

Die meisten unter Ihnen werden es wissen: Wer Auto fährt, kommt um eine Autoversicherung nicht herum – so sieht es der Gesetzgeber vor. Das hat natürlich auch seinen Grund, denn wer sein Auto kaputtfährt und dann nicht für Ersatz sorgen kann – oder im Zuge des Kaputtfahrens weitere Sach- oder sogar Personenschäden verursacht – hat ansonsten ganz schnell ein großes Problem. Soweit, so gut – was hat das aber mit Drohnen zu tun?

Ganz leicht: Das gleiche Prinzip lässt sich auf UAVs anwenden. Es wurde (und wird voraussichtlich) zwar kein Gesetz verabschiedet, was die Versicherungspflicht für Drohnen vorschreibt, das heißt aber nicht, dass eine Drohnenversicherung deshalb weniger sinnvoll ist.

 

Ab wann brauche ich überhaupt eine Versicherung?

Besonders in der Orientierungsphase kann es häufig zu Koordinations- und Steuerungsproblemen kommen – wenn Sie Ihre neue Drohne erst kennenlernen – und dann ist es natürlich ärgerlich, wenn die erste Freude auf das Ausprobieren Ihres neuen Geräts purer Enttäuschung weichen muss, weil Sie Ihre Drohne im wahrsten Sinne des Wortes in den Sand gesetzt haben.

Doch eine Drohnenversicherung ist mehr als nur „schön zu haben“, um im Schadenfall nicht alle Kosten selbst decken zu müssen – seit 2005 besteht in Deutschland die Versicherungspflicht für Drohnen, ferner die Pflicht, eine Haftpflichtversicherung für seine Drohne abzuschließen. Wer das nicht tut, begeht eine Ordnungswidrigkeit: Nach Paragraph 102 der LuftVZO muss „der Haftpflichtversicherungsvertrag für Drittschäden […] die sich aus dem Betrieb eines Luftfahrzeugs für den Halter ergebende Haftung decken“; das gilt für alle Drohnen und Gewichtsklassen. Wer den Versicherungsnachweis – die Police – beim Drohnenfliegen nicht mit sich führt, handelt ordnungswidrig im Sinne des §58 Abs. 1 Nr. 10 LuftVG.

 

Aber ich habe doch schon eine erweiterte Haftpflichtversicherung?

Das mag vielleicht sein – viele Versicherungen behaupten, dass UAVs in deren Zuständigkeitsbereich fallen, übernehmen im Schadenfall aber nicht einen Cent. Vertrauen Sie also nicht auf Aussagen, die aus Textbausteinen zusammengeschustert werden und gehen Sie auf Nummer sicher – ein kurzer Auszug aus den allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Privathaftpflichtversicherung „Musterbedingungen des GDV“ (Stand: August 2014):

„Versichert ist die gesetzliche Haftlicht des Versicherungsnehmers wegen Schäden, die durch den Gebrauch ausschließlich von solchen Luftfahrzeugen verursacht werden, die nicht der Versicherungspflicht unterliegen.“

Erkennen Sie den Haken? Alle Drohnen sind versicherungspflichtig – zumindest wurden 2005 die Ausnahmeregelungen außer Kraft gesetzt, wodurch jetzt auch leichte UAVs von der Versicherungspflicht betroffen sind.

Und selbst, wenn Sie sich sicher sind, dass Ihre Versicherung für Drohnenschäden haftet – Sie können nie zu 100 Prozent die Gewissheit haben, dass sich genau in Ihrem Schadensfall nicht eine Deckungslücke auftut, weshalb wir immer zusätzliche Drohnenversicherungen empfehlen werden – nur diese bieten einen umfassenden Schutz.

 

Welche Arten von Drohnenversicherungen gibt es?

Grundsätzlich unterscheiden wir hier erst einmal zwischen Versicherungen für private Hobbyflieger und solchen für professionelle Drohnenpiloten, die ihre UAVs zum Geldverdienen benötigen – die meisten Anbieter handhaben das genauso und bieten sowohl Tarife für private und als auch gewerbliche Nutzer an.

Im „privaten Sektor“ werden sowohl Unfall- als auch Haftpflichtversicherungen angeboten, die Sie vor gängigen Risiken schützen – bei vielen Versicherern kann man zusätzlich Vollkasko buchen. Gewerbliche Nutzer haben mitunter die Möglichkeit, ihre Drohne auch so versichern zu können, dass sie sie ausleihen können, ohne dabei auf Versicherungsschutz verzichten zu müssen – nicht der einzige Punkt, in dem sich die beiden Modelle unterscheiden, worauf wir jetzt eingehen möchten.

Wir wollen nicht vergessen zu erwähnen, dass Sie nicht zwingend eine zusätzliche Drohnenversicherung abschließen müssen, nur weil Versicherungspflicht besteht – genauso gut können Sie einem Verein oder Verband für Drohnenpiloten beitreten, auf deren Grundstücken das Fliegen für Sie dann auch ohne Zusatzversicherung gestattet sein kann.

 

Was macht eine gute Drohnenversicherung aus?

Diese Frage pauschal zu beantworten, ist wirklich nicht so einfach: Schließlich haben Sie als Hobbyanwender, leidenschaftlicher Drohnenpilot und Experte verschiedene Ansprüche an eine Drohnenversicherung. Eine eindeutige Antwort zu geben, ohne die Anwendergruppen dabei einzeln anzusprechen, ist folglich nicht möglich.

Wir haben trotzdem gängige Versicherungsmodelle untersucht und sind dabei zu aussagekräftigen Ergebnissen gekommen, die wir Ihnen im Folgenden präsentieren möchten. Die Unfallversicherung haben wir dabei außen vorgelassen, da hier jeder Anbieter ganz individuelle Preise hat und sich die Versicherungsbeiträge und -summen nach dem jeweiligen Drohnenmodell richten – gute Unfallversicherer von Drohnen stellen aber einen Online-Beitragsrechner zur Verfügung, was an dieser Stelle mindestens erwähnt werden will – so können Sie die verschiedenen Versicherungen ganz einfach vergleichen.

 

Haftpflicht

In erster Linie spielt bei der Haftpflichtversicherung die Deckungssumme eine entscheidende Rolle, genauso die Anzahl der versicherten Geräte. Viel interessanter ist aber die Anzahl der versicherten Steuerer – denn wer eine Drohnenversicherung abschließt, kann dies auch tun, um sie vor nicht Schäden schützen, die Familie, Freunde und Bekannte verursachen.

Wichtig ist natürlich auch die Höhe der Selbstbeteiligung im Schadensfall und nicht zuletzt auch die Art von Flügen, die versichert ist – so übernehmen manche Versicherungen keine Schäden, die infolge von Wettbewerbsflügen entstanden sind. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Ihre Drohne mit ins Ausland zu nehmen, sollten Sie sich ebenfalls vor dem Abschluss sicher sein, dass das UAV dann nicht nur in Deutschland versichert ist. Für Gewerbetreibende ist außerdem interessant, ob die Versicherung Vergünstigungen bei Mehrfachversicherung all ihrer Drohnen anbietet.

 

Kaskoversicherung

Die Kaskoversicherung ist eindeutig für jene unter Ihnen interessant, die die Drohne selbst versichern wollen. Eine gute bzw. seriöse Kaskoversicherung zeichnet sich besonders dadurch aus, dass nicht der Neu-, sondern der Zeitwert versichert wird – ein Versicherer, der Ihnen auch noch nach Jahren den Neupreis Ihrer Drohne erstattet, weiß was er tut: Er holt sich die Beiträge einfach in einer anderen Form zurück; innerhalb der ersten zwei Jahre nach Neuwert zu entschädigen, ist Praxis.

Über das Versicherungsmodell – also die Abrechnung nach Zeit- oder Neuwert – hinaus ist natürlich auch die Versicherungssumme interessant, die Sie im Schadenfall erhalten. Die Übernahme von Reparaturkosten – auch von Tablets, Smartphones und Steuereinheiten oder Videopilotenbrillen – kann ebenso in einer Kaskoversicherung enthalten sein. Gute Drohnenversicherungen sorgen weltweit für die finanzielle Absicherung Ihres UAVs und nehmen geringe Selbstbeteiligungen, wenn es zu einem Unfall kommt. Profis, die mit dem Einsatz von Drohnen Geld verdienen, können sich auch für den Fall des Gerätverlusts während des Flugs absichern – für Hobbypiloten ist das eher uninteressant, da Sie als leidenschaftlicher Pilot Ihre Drohne ohnehin immer im Blickfeld haben.

 

Drohnenversicherung für Vermieter

Wenn Sie Ihre Drohnen nicht selbst fliegen, sondern ausschließlich zu gewerblichen Zwecken vermieten wollen, ist diese Art von Versicherung wahrscheinlich die interessanteste für Sie. Drohnenversicherungen für Vermieter von UAVs können nämlich in der Regel auf mehrere Drohnen gleichzeitig registriert werden, wobei die Versicherungssumme entsprechend hoch ist – achten Sie beim Abschluss Ihrer Vermieterversicherung darauf, wie hoch die Selbstbeteiligung ist und wie groß der Geltungsbereich der Versicherung ist, können Sie hier eigentlich nicht viel falsch machen.

 

Wann haften Drohnenversicherungen überhaupt für meine Schäden?

Normalerweise verhält es sich so, dass – zumindest renommierte Versicherer mit guten Kundenbewertungen – alle Schäden übernehmen, die Sie selbst verursacht haben, wenn Sie kein Angebot gebucht haben, das mehrere Piloten umfasst.

In manchen Fällen kann es sein, dass Versicherer nicht haften, weil Sie bei starken Sturm und trotz des damit verbundenen Risikos starten. Ansonsten gibt es noch einige Fälle, in denen Versicherungen sich ebenfalls weigern werden, zu zahlen – der Grund: Diese Praktiken sind gesetzlich verboten; solche Schadensfälle werden in der Regel sofort zu den Akten gelegt, Sie mit einem „Wir können leider nichts tun“ vertröstet.

Im Folgenden ein kleiner Kurzüberblick über die Praktiken, die Versicherungsprüfer nur sehr ungerne sehen, was dazu führt, dass Ihr Fall wohl nicht einmal in der Schadensregulierungsabteilung ankommen wird.

  • Das Fliegen außerhalb der direkten Sichtweite (etwa mithilfe von Ferngläsern, Kameras, Nachtsichtgeräten etc.)
  • Das Fliegen in verbotenen Flugzonen (Über Menschenmassen, Industrieanlagen, Krankenhäusern, Unfallstellen, …)
  • Das Fliegen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss (strafbar!)
  • Das Fliegen über privatem Grund und Boden bzw. die Verletzung der Privatsphäre

Es gibt natürlich auch je nach gewählter Versicherung noch weitere Kriterien, die Ihren Versicherer von der Schadensübernahme befreien – diese sind jedoch individuell und können von uns deshalb hier nicht aufgeführt werden.

 

Eine Drohnenversicherung auf dem Prüfstand

Besonders als Einsteiger, der die Drohnenversicherung bloß aufgrund der Vorschriften abschließt, lohnt sich für Sie der Blick auf den Preis – wir haben daher einen günstigen Versicherer für Sie unter die Lupe genommen, damit Sie sich einen Eindruck davon verschaffen können, welche Services bei einem guten Preis-Leistungsverhältnis noch immer inbegriffen sein sollten.

Für private Nutzer beginnt der Versicherungsbeitrag beispielsweise bei versichertedrohne.de 69,99 Euro jährlich; dabei ist natürlich nur ein UAV versichert. Die Deckungssumme für das Starterpaket liegt bei 1 Mio. Euro (!!) und jeder Ihre Freunde und Bekannten hat die Möglichkeit, Ihre Drohne einmal auszuprobieren, da die Anzahl der Steuerer nicht vorgeschrieben wird.

Für quasi denselben Leistungsumfang berechnet der Anbieter bei Einsatz zu gewerblichen Zwecken 120,00 Euro im Jahr – pro versicherter Drohne, die private Nutzung ist allerdings inklusive. Gewerbetreibende zahlen außerdem keine Selbstbeteiligung, wenn ihre Kunden Drohnen kaputtfliegen – und müssen sich so keine Sorgen um Einbußen machen.

Bei beiden Versicherungsmodellen ist sowohl die Nutzung außerhalb von Flugplätzen und Vereinsgeländen, als auch die Teilnahme an Wettbewerben versicherungstechnisch unbedenklich. Der jeweilige Versicherungsschutz gilt europaweit und kann gegen einen Aufpreis von 59 Euro auf den gesamten Globus ausgeweitet werden und gilt für Outdoor-, Indoor- und Kameraflüge.

Aufgrund der umfassenden Leistungen, die versichertedrohne.de anbietet können wir Ihnen nur empfehlen, sich das Angebot auf der verlinkten Seite einmal genauer anzusehen, wenn Sie ohnehin eine Versicherung abschließen möchten – und sich tiefergehender darüber zu informieren, ob versichertedrohne.de Ihren Ansprüchen gerecht wird.
Von unserer Seite: Klare Empfehlung!

 

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